So nutzt man soziale Netzwerke für Destinationsmarketing

Wir leben in einer Ära des Internets, in der Reisende Plattformen online nutzen, um Empfehlungen zu erhalten, wo man hingehen, wo man übernachten und was man tun kann.

Urlaubsfotos werden nach abenteuerlichen Ausflügen auf Facebook und Instagram veröffentlicht. Und andere Internetnutzer schauen genau hin, um sich Anregungen für die nächste Reise zu verschaffen.

Der Einfluss sozialer Netzwerke auf das Reisen und den Tourismus ist unbestreitbar.

Aber wie können Destinationsmanagement-Organisationen (DMOs) dieses leistungsfähige Instrument zu ihrem Vorteil nutzen? Wie können Marketingspezialisten soziale Netzwerke besser verstehen und die richtige Strategie für erfolgreiche Markenwerbung entwickeln?

In diesem Beitrag gehen wir all die Fragen bezüglich sozialer Netzwerke und DMOs an. Lesen Sie weiter, um mehr über die Bedeutung sozialer Netzwerke für Destinationsmarketing zu erfahren, die Entwicklung von sozialen Netzwerken, nützliche Tipps und schließlich die Zukunft sozialer Netzwerke für Destinationsmanagement.

Die Bedeutung sozialer Netzwerke für Destinationsmarketing

Soziale Medien haben die Art und Weise verändert, wie Unternehmen sich ihren Kunden gegenüber vermarkten. Und auch die DMOs erleben diesen Wandel.

Laut Google planen fast 50% der Handy-Nutzer in den USA, Frankreich und Großbritannien ihre Reisen komfortabel und ausschließlich auf ihren mobilen Geräten. Da es durch soziale Netzwerke einfacher geworden ist, Reiseentscheidungen zu treffen, profitieren Experten für Destinationsmanagement nun von den entstandenen Vermarktungsmöglichkeiten.

Hier sind vier Bereiche, in welchen soziale Netzwerke Destinationsmarketing deutlich beeinflusst haben.

1. Entdecken von Reisezielen

Einige Reisewillige wissen noch nicht, wohin sie reisen wollen oder was sie dort unternehmen wollen. Sie wissen nur, dass sie eine Auszeit brauchen oder wollen.

Dies sind Beispiele für Personengruppen, die auf Facebook, Instagram oder Twitter nach Anregungen und Ideen von anderen Reisenden für ihren idealen Urlaub suchen.

Als DMO ist dies für Sie eine hervorragende Gelegenheit, die Entscheidungsfindung zu beeinflussen. Ihre aktive Präsenz in sozialen Netzwerken kann den Suchenden helfen, Ihr Ziel zu entdecken und sich für Sie zu entscheiden. Indem Sie bestehende Kunden über ihre lustigen und aufregenden Erlebnisse an Ihrem Standort berichten lassen, können Sie die nächsten Reisenden zum Buchen anregen.

2. Recherche für Reisen

Urlaubsfotos und -videos gehören zu den beliebtesten Themen auf sozialen Kanälen. In Verbindung mit Kundenbewertungen sind sie für viele Verbraucher der Leitfaden zur Buchung eines bestimmten Reiseziels. Untersuchungen zeigen, dass sage und schreibe 70% der Reisenden ihre Reisen auf ihren Handys recherchieren.

Da die meisten Kunden den Meinungen anderer Verbraucher mehr vertrauen als der Werbung einer Marke, reicht die Recherche in sozialen Medien aus, um eine Entscheidung zu treffen.

Marketingexperten für Reiseziele nutzen dies, indem sie Nutzer dazu anspornen, Inhalte zu erstellen, und indem sie mit Influencern zusammen arbeiten, um Vertrauen mit neuen Kunden aufzubauen.

3. Kundendienst

Die Interaktion beruht auf Gegenseitigkeit. Marketingmitarbeiter können sich die Beschwerden oder Komplimente ihrer Kunden anhören und per Kommentar oder über einen Messenger reagieren. Das dient im Wesentlichen als Option für den Kundenservice.

Indem Sie online auf Kunden eingehen, wird Ihre Marke als kundenfreundlich wahrgenommen, und das wirft ein positives Licht auf Sie. Außerdem wird Ihre Marke dadurch menschlicher und Sie kommen authentischer rüber.

4. Treueprogramme

Social Sharing eignet sich hervorragend für Treueprogramme vieler Reiseunternehmen. Marken können Kunden dazu ermutigen, ihre Erlebnisse mit dem Produkt der Marke zu veröffentlichen und mit ihnen zu teilen, im Austausch gegen coole Zusatzleistungen oder sogar Rabatte. Dies hilft, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – es bietet Feedback und schafft Möglichkeiten treue Fans zu belohnen.

Die Entwicklung sozialer Medien im Destinationsmarketing

Wenn man bedenkt, wie wichtig soziale Netzwerke im Destinationsmarketing sind, ist es wichtig, ihren Wandel im Laufe der Zeit zu kennen und zu verstehen.

Da sich soziale Medien weiterentwickeln, müssen Marketingexperten für Reiseziele mit den neuesten Trends Schritt halten und ihre Marketingstrategien regelmäßig neu überdenken, um von diesem Vermarktungskanal voll zu profitieren.

Schauen wir uns einige der Bereiche an, in denen sich soziale Netzwerke entwickelt haben:

Die sozialen Kanäle: In den frühen 2000er Jahren war MySpace das erste soziale Netzwerk mit einer Million monatlichen Nutzern. Heute wird darüber kaum noch gesprochen. Andere Plattformen kamen und gingen, wie Periscope, Vine oder Blab.

Heute zählen Facebook, Instagram und Twitter zu den großen Playern. Facebook ist mit mehr als 2,4 Milliarden Nutzern führend.

users by social media platform

Die Entwicklung sozialer Medien hat daher dazu geführt, dass verschiedene Medien ihren Weg in diesen Raum gefunden haben und nur die starken Akteure überleben.

Features: Abgesehen davon, dass man verschiedene soziale Netzwerke erproben muss, ist die Entwicklung von Funktionen und Algorithmen auf verschiedenen Webseiten etwas, das man im Auge behalten sollte. Diese Änderungen wirken sich direkt auf das Nutzerverhalten aus und müssen daher als Leitfaden für Marketingstrategien der DMOs dienen.

Neue Funktionen tauchen auf verschiedenen Plattformen auf, während andere veralten. Beispielsweise hat Instagram Stories im Jahr 2016 entwickelt und stellte IGTV im 2018 Jahr vor. Das Feature Stories wurde schnell beliebt und in etwa drei Jahren nutzten es rund 500 Millionen Benutzer täglich.

Auch andere soziale Netze verändern sich mit der Zeit. Facebook stellte Live-Stream Videos vor, ein beliebtes Tool für Marketingexperten, um eine authentischere Seite ihrer Marken zu präsentieren.

Inhalte: Eine weitere Veränderung in der Welt der sozialen Medien ist die Art der Inhalte, die erstellt werden. Die Entwicklung dieses Bereiches ist auf die zunehmende Anzahl von Inhalten der vielen Unternehmen, die online sind, zurückzuführen. Es ist schwieriger geworden, sich von anderen abzuheben und das Interesse wie früher aufrechtzuerhalten.

Marketingexperten nutzen benutzergenerierte Inhalte (UGC) und Inhalte von Influencern. Dies ist inzwischen eine wirksamere Methode, um das Interesse der Zielgruppen zu verstärken.

Funktionen: Die Nutzung sozialer Medien hat sich unter den DMOs so weit verbreitet, dass sie mehr als nur ein Marketinginstrument geworden sind. Unternehmen haben neue Wege gefunden, um soziale Netzwerke zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Zum einen nutzen Reiseveranstalter soziale Medien, um Kundenservice zu bieten. Hotels hingegen bieten Concierge-Dienste über Whatsapp und andere Nachrichtenplattformen an.

Das ist also die Entwicklung der sozialen Netzwerke und wir werden in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich weitere Veränderungen erleben.

Was bedeutet das für Marketingexperten von Destinationen angesichts all dieser Veränderungen? Nutzt Ihre DMO soziale Medien in vollem Umfang?

Die folgenden Tipps werden Ihnen helfen, soziale Netzwerke voll als Marketingkanal auszunutzen.

Tipps zu sozialen Medien für DMOs

Wir haben uns bereits mit der Entwicklung der sozialen Medien befasst und festgestellt, wie wichtig sie im Destinationsmarketing sind, also werden wir als nächstes einen strategischen Plan für Ihr SMM (Social Media Marketing) erstellen.

An dieser formalen Erfolgsstrategie zu scheitern ist jedoch eine Herausforderung, der sich fast 24% aller Social Media-Marketingexperten stellen müssen. Und deshalb haben wir die folgenden Tipps zusammengestellt. Wir hoffen, dass diese Sie dazu anspornen, diese Herausforderung zu bewältigen und Sie auf den Weg zum Erfolg zu bringen.

1. Bieten Sie kostenlose Informationen an

Social Media verlangt, dass Sie Kontakte knüpfen. Eine der besten Möglichkeiten, dies zu tun, ist der kostenlose Austausch von Informationen zu verschiedenen Themen über Reisen und Freizeit. Dadurch können Sie sich als Experte präsentieren und werden bald zur Anlaufstelle für potenzielle Kunden, wenn diese reisen wollen.

Aber verbreiten Sie nicht einfach irgendeine Art von Informationen, sondern versuchen Sie, wertvolle Infos anzubieten, die Ihre Zielgruppe tatsächlich braucht. Sie können beispielsweise Tipps zur Planung eines Familienurlaubs austauschen, Listen mit den besten Übernachtungsmöglichkeiten an einem bestimmten Ort oder sogar Reiseführer für beliebte Attraktionen bereitstellen.

2. Integrieren sie benutzergenerierte Inhalte

Ebenso wie DMOs auf sozialen Netzwerken aktiv sein sollten, sollten Sie auch die geeignete Art von Inhalten anbieten. Benutzergenerierte Inhalte sind unentbehrlich. Sie zeigen potenziellen Kunden, dass andere Menschen Ihr Produkt so sehr mögen, dass sie über ihre Erlebnisse berichten wollen.

Untersuchungen zeigen, dass 88% der Kunden online Rezensionen genauso stark trauen wie Empfehlungen von ihren persönlichen Kontakten.

Consumers trust online reviews

Das bedeutet, dass benutzergenerierte Inhalte so wirksam wie Mundpropaganda sein können. Die Berücksichtigung von Inhalten Ihrer derzeitigen Kunden wird also wahrscheinlich das Vertrauen Ihres Publikums stärken und die Zahl der Buchungen erhöhen.

3. Arbeiten Sie mit Influencern zusammen

Dies ist eine weitere Strategie, die die Strategie von Mund-zu-Mund-Propaganda nutzt. Influencer können den Traffic verstärken und das Interesse durch Kommentare, Austausch und Erwähnungen erhöhen. DMOs können sich mit Influencern zusammenschließen, die den demografischen Merkmalen der Zielkunden entsprechen, sodass sie potenzielle Kunden ansprechen können.

4. Nutzen Sie verschiedene soziale Netzwerke

Es gibt verschiedene Plattformen für Social Media Marketing. Sie müssen nicht auf allen zu finden sein, aber die Optimierung der Bekanntesten kann die Reichweite Ihrer Marke erhöhen und den Bekanntheitsgrad steigern.

  • Facebook ist derzeit das größte soziale Netzwerk, auf welchem fast alle Marken vertreten sind. Das Erstellen einer Facebook-Seite für Ihre DMO erlaubt es Ihnen, Updates über Ihr Reiseziel zu posten und Facebook-Benutzer einzubeziehen. Denken Sie daran, ab und zu Live-Videos hinzuzufügen.
  • Instagram ist eine sehr effektive Plattform für Reise- und Freizeitunternehmen. Indem Sie einzigartige, qualitativ hochwertige Fotos und Videos von Ihrem Reiseziel veröffentlichen, locken Sie potenzielle Kunden an und können ein hohes Kundeninteresse erzeugen.

Dies wird Reisenden zeigen, wie ‚instagrammable‘ Ihr Reiseziel ist. Was wiederum von Vorteil ist, da Untersuchungen gezeigt haben, dass etwa 40% der Millennials ihre Reiseziele danach auswählen, wie gut sie sich auf Instagram machen werden.

  • Einen Twitter Account zu haben, kann für Ihr SMM auch eine gute Option sein. Ihr Account muss aktiv sein und regelmäßig aktualisiert werden. Denken Sie daran, dass die Reise- und Tourismusbranche sehr visuell ist, also bemühen Sie sich, ansprechende Tweets mit Bildern oder Videos zu erstellen.
  • Andere soziale Netzwerke, die DMOs nutzen können, sind Snapchat (wenn Sie auf jüngere Reisende abzielen) und LinkedIn (ideal, um Geschäftsreisende zu erreichen).

Die Zukunft sozialer Netzwerke in Bezug auf Destinationsmanagement

Soziale Netzwerke werden immer mehr genutzt. Man schätzt, dass es von 3,4 Milliarden im Jahr 2019 auf über 4 Milliarden Nutzer im Jahr 2021 ansteigen wird.

Solange soziale Medien weiter an Bedeutung gewinnen, ist die Zukunft des Destinationsmarketings aussichtsreich. Die Reise- und Freizeitindustrie ist durch und durch sozial, kein Wunder, dass sie untrennbar mit den sozialen Medien verbunden ist.

Außerdem nutzen immer mehr Menschen soziale Netzwerke, um ihre Ferien und Reisen zu planen. Beispielsweise stieg der Prozentsatz an US-Amerikanischen Reisenden, die ihr Handy beim Reisen nutzen, von 41% im Jahr 2015 auf 70% im Jahr 2017.

Dies zeigt, dass DMOs weiterhin die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke zu ihrem Vorteil nutzen sollten, da dieser Marketingkanal viele Vorteile bietet.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass Destinationsmarketing und soziale Netzwerke zueinander gehören. Wir haben die Bedeutung von sozialen Netzwerken in der Tourismusbranche verdeutlicht, uns mit der Entwicklung von sozialen Netzwerken, Tipps für SMM und der Zukunft von sozialen Netzwerken für Destinationsmarketing beschäftigt.

Wir hoffen, dass Sie all dies anwenden können, um mit Ihrer DMO erfolgreich auf sozialen Netzwerken werben zu können.

Über uns Catherine Nyorani
Hi, I’m Catherine Nyorani-Wafula, a skilled freelance B2C and B2B business writer specializing in digital marketing and blogging. When not busy writing I like sightseeing, watching movies or hanging out with family and friends. Get in touch with me on my website https://catethewriter.com.
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