Was du über Google Things To Do wissen solltest

Google things to do

Google Things To Do (Google Aktivitäten): In einer Welt, in der wir Google für fast alles nutzen, war es unvermeidbar, dass wir der Suchmaschine irgendwann auch unsere Reisepläne anvertrauen würden.

Google hat dies schnell aufgegriffen und 2017 wurde Reserve with Google (Mit Google reservieren) eingeführt, mit dem man direkt über die Google-Suche, Maps oder die Google-Reserve-Suchleiste so ziemlich alles suchen, buchen und bezahlen kann, was mit Reisen zu tun hat.

Damit wurde eine einfache, durchgängige Lösung für Reise- und Tourismusanbieter geschaffen, mit der sie ihr Angebot einem Millionenpublikum zeigen können, während Google den Buchungs- und Zahlungsprozess übernimmt.

Google Things To Do übernimmt Google Reserve

Der Tech-Gigant erkannte eine Möglichkeit, diesen Service zu optimieren und brachte im Sommer 2021 Google Things To Do auf den Markt, das Google Reserve im Wesentlichen ablöst.

Was ist Google Things To Do?

Wie Google Reserve dient Things To Do (Google Aktivitäten) dazu, Suchanfragen im Bereich Reise und Freizeit mit Unternehmen und Orten zu verbinden, die entsprechende Dienstleistungen anbieten.

Google

Quelle: Google

Nutzer können auf der Seite von Google Things To Do (Google Aktivitäten) auf eine Suchleiste zugreifen. Man muss lediglich einen bestimmten Ort eingeben und Google zeigt, was es dort an spannenden Aktivitäten gibt:

  • Top-Seiten
  • Top-Seiten nach Interesse (lokale Favoriten, kinderfreundlich, Kunst und Kultur, Geschichte, Museen, Natur)
  • Top-Erlebnisse
  • Bemerkenswerte Stadtteile
  • Reiseartikel

Jeder Eintrag enthält Bewertungen und Rezensionen, Öffnungszeiten und einen Link zu den Webergebnissen. Dieser führt die Nutzer zu einer SERP-Seite führt, auf der die offizielle Google My Business-Seite des ausgewählten Eintrags ganz oben angezeigt wird.

Darüber hinaus wird bei jeder Google-Suchanfrage zu einem bestimmten Reiseziel ein Abschnitt „Things To Do“ in die SERP eingebettet. Jede Auflistung enthält Bewertungen, Betriebszeiten, eine kurze Beschreibung und eine Liste der Ticketpreise verschiedener Unternehmen, die diese Aktivität als eigenständiges Produkt oder als Bestandteil eines größeren Tourpakets anbieten.

GoogleThings To Do

Quelle: Google

Was ist der Unterschied zu Google Reserve?

Die Ersetzung von Google Reserve durch Google Things To Do bringt drei wichtige Änderungen für Akteure in der Reise- und Freizeitbranche mit sich.

Eine neu gestaltete Customer Journey

Die größte Änderung besteht darin, dass Nutzer, sobald sie auf einen Link in der Liste „Tickets“ klicken, nicht mehr direkt bei Google buchen, sondern auf eine Landing Page der jeweiligen Partner-Website weitergeleitet werden.

Mehr Marketing- und Upselling-Möglichkeiten

Da Google Things To Do die Nutzer zur Buchung direkt auf die Websites der Unternehmen weiterleitet, entstehen hier lukrative Marketing- und Upselling-Möglichkeiten, auf die wir im Folgenden genauer eingehen werden.

Größere Abhängigkeit von Anzeigen

Google Things To Do bietet den teilnehmenden Unternehmen auch Werbeoptionen. Bei relevanten Suchanfragen werden diese Anzeigen ganz oben in der SERP angezeigt. Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn so können sich einzelne Freizeitunternehmen von der Masse abheben.

Wie profitiere ich als Anbieter von Touren und Aktivitäten von Google Things To Do?

Bessere Sichtbarkeit

Google Things To Do eröffnet deinem Unternehmen mehr Möglichkeiten! Über die Suchleiste „Things To Do“ in der Google Travel App sowie über den Abschnitt „Things To Do“ im oberen Bereich der SERP kann dein Angebot nun entdeckt werden.

Da du auch die Möglichkeit hast, Paketoptionen für einzelne Produkte anzubieten, kannst du deinen Buchungslink für ein einzelnes Paket so optimieren, dass er in mehreren Suchergebnissen erscheint.

Erhöhter Website-Traffic

Mit Things To Do ermöglicht Google nicht nur, dass dein Freizeitunternehmen in mehr Suchergebnissen erscheint, sondern leitet die Nutzer über die Buchungsschaltfläche auch direkt auf deine Unternehmenswebsite oder Landing Page. Diesen Traffic kannst du auf verschiedene Weise nutzen.

Erstens: Du kannst deine Buchungslinks für Upselling optimieren, indem du Pakete oder verwandte Produkte erstellst, die auf die Suchanfrage ausgerichtet sind.

Zweitens: Wenn mehr Nutzer deine Website besuchen, erhältst du mehr Angebote und kannst die Kontaktinformationen der Nutzer für E-Mails und Newsletter erfassen.

Drittens: Ein größeres Besucheraufkommen liefert dir mehr Daten über die demografischen Merkmale und Profile der Besucher. Ziehen deine Buchungslinks mehr männliche als weibliche Besucher an? Mehr Ältere als Studenten? Mehr Nutzer aus Asien als aus Europa? Mit einer größeren Menge an Daten, die du analysieren kannst, wirst du in der Lage sein, klare Schlussfolgerungen zu ziehen, auf die du deine Marketingstrategie stützen kannst.

Und schließlich hilft dir die Erfassung von Nutzerdaten neben der Marketingstrategie auch bei der Erstellung von Remarketing-Listen!

Höheres Umsatzpotenzial

Vorausgesetzt, du verfügst über eine gute Marketingstrategie, wird deine steigende Google-Sichtbarkeit und die wachsende Besucheranzahl auf deiner Website auch zu einem Umsatzwachstum in Form eines höheren durchschnittlichen Warenkorbes und einem höheren Umsatz führen.

Ein Beispiel: Jill und Nick machen eine zweiwöchige Reise nach Griechenland. Da sie nur ein paar Tage in Athen bleiben, bevor sie die Inseln besuchen, wollen sie ihre Zeit in der Hauptstadt optimal nutzen.  Eine Suche nach „Akropolis Athen“ führt zum Buchungslink deines Unternehmens für Eintrittskarten. Während sie durch deine Seite scrollen, entdecken sie Touren zu anderen Sehenswürdigkeiten auf ihrer „Bucket List“ und stellen fest, dass sie mit der Buchung eines größeren Pakets Geld sparen würden. Sie stoßen auch auf eine Weinverkostung auf Santorin und einen Ausflug zur Insel Delos von Mykonos aus. 

Und so wurde aus einer Suche nach zwei 10-Euro-Standardeintrittskarten eine Buchung im Wert von über 1000 Euro. Auch wenn nicht jede Buchung so profitabel ist, kannst du mit Google Things To Do deine Inhalte so gestalten, dass du die Kundenbedürfnisse durch gezielte Upselling-Möglichkeiten optimal erfüllst.

Der erhöhte Traffic auf deine Webseite wird dir zudem eine bessere Datenerfassung und -analyse sowie größere Remarketing-Möglichkeiten geben. So kannst du dein Marketing- und Anzeigenbudget optimal nutzen!

Was bedeutet der Wechsel zu Google Things To Do für die Reise- und Freizeitbranche?

Die oben genannten Änderungen haben vier Hauptauswirkungen auf die Akteure der Reise- und Freizeitbranche.

Die Aktualisierung und Pflege relevanter Inhalte ist entscheidend

Nach wie vor müssen sich Reise- und Aktivitätenanbieter an die besten SEO-Praktiken halten. Eine genaue Marktbeobachtung ist jedoch ebenso wichtig, wenn nicht noch wichtiger. Du solltest sicherstellen, dass deine Google My Business-Seite auf dem neuesten Stand ist, um eine gute Platzierung zu erreichen.

Da Google nur eine begrenzte Anzahl von Buchungslinks aufnehmen wird, musst du als Freizeitunternehmen entscheiden, wann es optimal ist, Buchungslinks mit Einzelangeboten im Gegensatz zu Pauschalangeboten einzufügen. Dies führt zu unserem nächsten Punkt…

Kombi-Angebote und Preisstrategien gewinnen an Relevanz

Da Google den Buchungsprozess direkt auf die Unternehmenswebsite verlagert, ist es von größter Bedeutung, mit den aktuellen Markttrends Schritt zu halten und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Jeder Buchungslink führt zu einer detaillierteren Produkt- oder Paketseite, die in der Regel weitere verwandte Dienstleistungen/Produkte enthält, an denen die Kunden interessiert sein könnten. Daher ist die Überwachung von Produkten/Kombi-Angeboten, Traffic, SEO und Konversionsraten entscheidend für den Erfolg.

Buchungssysteme müssen benutzerfreundlich sein

Der Benutzer klickt auf den Buchungslink. Ihm gefällt, was er auf der Landing Page sieht. Jetzt ist er bereit zu buchen. Was kann da schon schiefgehen? Ein zu komplizierter Buchungsprozess.

Reiseveranstalter müssen sicherstellen, dass ihr Online-Buchungssystem schnell, einfach und verlässlich ist. Denn sonst waren alle vorherigen Marketingbemühungen umsonst.

Reiseveranstalter werden stärker von Restech-Anbietern abhängig sein

Mit dem Bedarf an ausgefeilterem Content Management, SEO/Datenanalyse und einem erstklassigen Online-Buchungssystem müssen Reise- und Aktivitätsveranstalter einen sehr hohen Zeitaufwand für die Erstellung, Überwachung und Verwaltung von Buchungen aufwenden.

Dieser Wandel hat dazu geführt, dass Restech-Anbieter gefragter sind als je zuvor und dass kleinere Reise- und Aktivitätsunternehmen ohne die Unterstützung einer geeigneten Restech-Software Fehler anfälliger sind.

Wie verbinde ich mich mit Google Things To Do?

Da die Registrierung bei Google Things To Do einen komplexen Integrationsprozess erfordert, empfiehlt Google dringend die Zusammenarbeit mit einem Restech-Anbieter, der bei der technischen Konfigurationen hilft.

Regiondo war schon immer ein verlässlicher Technologiepartner, und unser Team arbeitet Schritt für Schritt mit Google zusammen, um dies in die Tat umzusetzen. Viele Neuigkeiten in Kürze! Regiondo wird dir helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben und mit Google Things To Do einen neuen, vielversprechenden Kanal nutzen zu können!

Du möchtest dich schon jetzt mehr darüber informieren? Dann kontaktiere unsere Produktexperten. Sie helfen dir gerne weiter!

Fazit

Der Wechsel von Google „Reserve“ zu „Things To Do“ ist eine der bedeutendsten Entwicklungen in der Reise- und Freizeitbranche in den letzten paar Jahren. Hier sind die größten Veränderungen, auf die sich Reise- und Aktivitätenanbieter einstellen müssen.

  • Unternehmen wickeln jetzt alle Buchungen über direkte Links zu ihren Unternehmenswebsites ab und nicht mehr über Google.
  • Die erweiterte Sichtbarkeit in der Suche bedeutet mehr Wettbewerb und damit einen größeren Bedarf an bezahlten Anzeigen.
  • Die Integration in das neue System erfordert eine komplexe Konfiguration, die laut Google von Restech-Anbietern vorgenommen werden sollte.

 

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