So machen Kletterparks wieder auf: 4 Schritte zur Wiedereröffnung für Kletterpark-Anbieter

Kletterparks wieder aufmachen Regindo

Die Temperaturen steigen, das Impfen schreitet voran und so langsam aber sicher, sinkt die Inzidenz. Es scheint, als könnten bald wieder Touren und Freizeitaktivitäten stattfinden. Dennoch wird es nötig bleiben, dass gewisse Hygienestandards eingehalten werden um Ihre Kunden, Ihre Mitarbeiter und sich selbst zu schützen. Damit auch garantiert nichts schiefgeht und Sie für die Wiedereröffnung gewappnet sind, haben wir im Folgenden 4 Schritte zur erfolgreichen Wiedereröffnung für Kletterparks vorbereitet.

4 Schritte für ihre Wiedereröffnung

Trotz der relativ guten Aussichten derzeit, was SARS-CoV-2 angeht, ist es ratsam, Hygienekonzepte weiterhin zu verfolgen oder zu verbessern. Einige Tipps und Wissenswertes rund ums Thema Hygienemaßnahmen finden Sie in den ersten zwei Schritten. In den letzten zwei Schritten richten wir uns etwas mehr in Richtung geschäftliches, indem wir Ihnen zwei Strategien zur Wiedereröffnung präsentieren. Sind Sie bereit?

Los gehts.

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Foto von yns plt

Nr. 1: Hygienemaßnahmen für ihre Besucher

Eins sollte nach anderthalb Jahren Pandemie klar sein: Abstand muss gehalten werden. Natürlich kommt man sich beim Klettern durchaus mal nahe – sei es beim Spotten oder beim Partnercheck. Allgemein gesagt ist es zielführend, ca. 1,5 m Abstand zwischen Personen zu gewährleisten. Beim Partnercheck kann dies eingehalten werden, aber nicht unbedingt beim Spotten. Deshalb empfehlen wir, dass Sie das Spotten vorerst untersagen und die Aktivitäten in Ihrem Kletterpark so einschränken, dass die Notwendigkeit zum Spotten nicht besteht. 

Es ist sinnvoll, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend zu machen, um das Verbreiten von Aerosolen zu minimieren. Besonders beim Sport atmet man selbstverständlich stärker und ist somit eine größere Gefahr für andere.  Stellen Sie sicher, dass Ihre Besucher sich dessen bewusst sind und diese Maßnahme nicht optional ist. Dies können Sie durch Aushänge vor Ort kommunizieren, in Ihrem Newsletter oder in der Buchungsbestätigung.

Händewaschen – das A und O. Mittlerweile wissen wir alle, dass Händewaschen zwingend notwendig ist, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Jedoch sind Kletterparks im Vergleich zu anderen Sportarten und Freizeitaktivitäten besonders, da Kunden Gegenstände anfassen, die hundertprozentig von anderen vorher berührt wurden. Somit sind nicht nur die üblichen Übeltäter wie Türgriffe, Schranken oder Lesegeräte Gegenstände, die viel betatscht werden, sondern auch die Kletterwände selbst. Halten Sie Ihre Besucher also an, sich häufig die Hände zu waschen. Dies gilt im Besonderen unmittelbar vor dem Klettern oder Bouldern! Auch hier bietet es sich an, Aushänge zum richtigen Händewaschen aufzuhängen (wenn Sie dies nicht schon getan haben). Stellen Sie in Bereichen, wo es wenige Waschbecken gibt, Desinfektionsmittelspender auf.

Sollten Sie ein Bistro als Teil Ihres Kletterparks unterhalten, ermutigen Sie Ihre Kunden, beim Sauberhalten aktiv mitzumachen. Dies können sie fördern, indem Sie „Servicetische“ bereitstellen, die Papiertücher und Desinfektionsmittel anbieten. Es verringert das Infektionsrisiko für Gäste und Mitarbeiter, wenn Kunden nach des Einnehmens Ihres Snacks Ihren Tisch selbst abwischen.

Nr. 2: Hygienemaßnahmen für ihre Mitarbeiter

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Foto von Bady Abbas

Es ist natürlich wichtig, dass Ihre Kunden die Hygieneregeln kennen, aber es ist für Ihre Mitarbeiter noch wichtiger. Während Besucher mit einer begrenzten Zahl von anderen, nicht zu ihrem Haushalt gehörenden Personen bei einem Kletterparkbesuch zu tun haben, handelt es sich für Ihre Mitarbeiter um eine wesentlich größere Zahl. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter also angemessen zu den Themen Verhaltens-, Hygiene und Abstands Regeln. Dabei kann es hilfreich sein, externe Experten hinzuziehen, welche Best Practices für die Freizeitbranche kennen und gut kommunizieren können. 

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Das Gleiche gilt für das Tragen von Schutzkleidung. Ihre Mitarbeiter sollten alle grundsätzlich einen Mund-Nasen-Schutz tragen, gegebenenfalls auch eine Schutzbrille und Handschuhe, wenn sie in engeren Kontakt mit Kunden kommen. Dies kann vorkommen, während Ihre Angestellten an der Kasse arbeiten, Kunden einweisen oder eingurten und auch, wenn eine Rettungsaktion notwendig ist. Eine weitere gute Idee ist das Installieren von Plexiglasscheiben, um Ihre Mitarbeiter vor Spucke und anderen Körperflüssigkeiten zu schützen.

Mit der Wiedereröffnung Ihres Kletterparks kommen auch neue Aufgaben auf Ihre Mitarbeiter zu – einige davon werden vorher wohl eher nicht notwendig gewesen sein. Es ist vielerorts notwendig, Telefonnummer und Adresse von Gästen zu notieren, um gegebenenfalls eine Nachverfolgung bei einem Infektionsfall für das Gesundheitsamt gewährleisten zu können. Des Weiteren werden Sie Mitarbeiter benötigen, die das Einhalten von Hygienestandards überwachen und, wenn notwendig, Gäste darauf hinweisen, diese zu befolgen. Das ständige Reinigen und Desinfizieren von viel berührten Oberflächen muss auch durchgehend von Ihren Mitarbeitern beachtet und durchgeführt werden, sowie häufiges Zuführen von frischer Luft.  

Nr. 3: Digitalisierung des Buchungsvorgangs

Die Tageskasse ist sicherlich ein natürlicher Bestandteil Ihres Kletterparks, bringt aber auch Corona-Stolperfallen mit sich. Zum einen fördert sie das engere Zusammenstehen von Mitarbeitern und Kunden sowie das Zusammenstehen von unterschiedlichen Gästen. Um letzteres zu verhindern, können Sie Markierungen am Boden ankleben, die das Abstandhalten für Kunden offensichtlicher gestalten. Und doch bietet die Tageskasse trotz Plexiglas, Desinfizieren und Nase-Mund-Schutz optimale Bedingungen für Viren und Bakterien.  

Um Kontakt zu reduzieren, ist das Verwenden eines online Buchungssystems wie Regiondo fast ein No-Brainer. Sie schützen nicht nur sich selbst und Ihre Kunden, indem diese online buchen können und dies nicht mehr von Angesicht zu Angesicht geschehen muss, sondern erhalten auch eine Reihe anderer Vorteile. Bedenkt man automatische Buchungsbestätigungen mit Hinweisen für Ihre Gäste, die Möglichkeit, Gutscheine auszustellen, oder an bessere Verwaltung Ihrer Verfügbarkeiten, können Sie mit Regiondo nichts falsch machen. 

Ihr Ticketshop wird rund um die Uhr verfügbar sein, wodurch Kunden auf Ihrer Webseite oder einer unseren vielen Vertriebskanäle problemlos jederzeit buchen können.

Nr. 4: Digitales Marketing

Nach langen Lockdowns, ständigen Einschränkungen und Ausgangssperren kann es sein, dass Ihr Kletterpark nicht unbedingt an vorderster Front der Gedanken Ihrer potenziellen oder vorigen Kunden herumschwirrt. Wenn Sie also wieder eröffnen, ist es wichtig, dass sie es laut, weit und breit verkündigen und möglichst viele Menschen erreichen. Nutzen Sie Ihre Accounts auf sozialen Netzwerken, um die gute Nachricht bekannt zu geben. Dafür eignet sich auch Ihre Webseite oder Ihr Newsletter, wenn Sie einen haben. Timen Sie dieses Ankündigen klug und senden Sie Erinnerungen über verschiedene Zeitabstände hinweg ab. 

Sie können auch etwas Besonderes für Interessenten planen: Rabatte, Sonderaktionen und speziell zugeschnittene Angebote können alle hilfreich sein, um mehr Buchungen zu erhalten. Vielleicht bieten Sie ehemaligen Kunden ein Ticket zum vergünstigten Preis an, wenn Sie sie wieder besuchen oder stellen spezielle Pakete für Familien zusammen (Gruppen, die aus einem einzigen Haushalt bestehen, sind natürlich ideal während der Corona-Beschränkungen!). Auch dies können Sie im Handumdrehen bewältigen, wenn Sie ein Buchungssystem wie Regiondo benutzen.

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Fazit

Mit den richtigen Maßnahmen steht einer erfolgreichen Wiedereröffnung nichts mehr im Wege. Neben den wichtigen Hygienemaßnahmen für Ihre Kunden und für Ihre Mitarbeiter ist das entsprechende Marketing essenziell. Ein wichtiger Bestandteil davon ist es, es ausreichend bekannt zu geben, dass Sie Ihren Kletterpark wieder aufmachen und Sie potenzielle sowie ehemalige Kunden ansprechen. Mit besonderen Rabatten oder speziell zugeschnittenen Angeboten können Sie den Umsatz steigern.

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