Werde Kletterpark-Betreiber: Mit Erfolg zum eigenen Kletterpark

Kletterpark-Betreiber

Die Zukunftsaussichten für Kletterpark-Betreiber sehen rosig aus: Denn Klettern gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Besonders Bouldern, also das Klettern an Fels- und Kletterwänden ohne Seil, ist zur absoluten Trendsportart geworden. Und nicht nur das: Klettern wird von vielen als Abenteuer Aktivität angesehen. Nach einer Umfrage des Outdoor-Ausstatters Bergzeit von 2020 geht die überwiegende Mehrheit der Umfrageteilnehmer*innen (66%) sowohl bouldern als auch klettern. Kletterparks sind hier ideal. Sie kombinieren das Klettern selbst mit dem Adrenalinkick, im Freien zu sein. Sie sind außerdem ideal als Gruppenaktivität und als Event für groß und klein. Kletterpark-Betreiber zu werden, kann also äußerst lukrativ sein! Dennoch: Die Konkurrenz schläft nicht. Trotz des stetig wachsenden Marktes bedarf es eines genauen Plans, um die Risiken zu minimieren und den Herausforderungen bereits vor ihrer Entstehung entgegenzuwirken. Wir von Regiondo helfen dir dabei, ein echter Profi unter den Kletterpark-Betreibern zu werden. In diesem Leitfaden klären wir Themen und die ersten Schritte rund um die Eröffnung eines eigenen Kletterparks.

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Die ersten Schritte auf dem Weg zum Kletterpark-Betreiber

Die ersten Schritte der Unternehmensgründung sind besonders wichtig. Das gilt auch für Kletterpark-Betreiber. Nutze die folgenden Schritte als eine Checkliste, damit du für deine Eröffnung besonders gut vorbereitet bist.

1. Markt- und Konkurrenzanalyse

Bevor du jegliche Entscheidungen triffst, musst du im ersten Schritt ausführliche Marktforschung und Konkurrenzanalyse betreiben. Fragen, die es zu beantworten gibt, sind beispielsweise:

    • Welche Klettergärten sind bereits in der Gegend vertreten?
    • Welche Angebote haben diese Klettergärten und wie gestalten sie ihre Preise? Beispiel: Werden Gruppenevents wie Kindergeburtstage, Firmenevents und Junggesellenabschiede angeboten? Sind die Angebote eher auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet? Gibt es Kletterkurse?
    • Was ist das Besondere an diesen Klettergärten? Beispiel: Ist die Natur besonders toll? Gibt es besonders anspruchsvolle Parcours? Sind die Kletterinstallationen besonders
      hoch und haben einen tollen Ausblick?
    • Wie sieht meine Zielgruppe aus (demographische Faktoren wie Alter, Bildungsstand)?
    • Wie groß ist der Kletter- und Abenteuermarkt in meiner Region?
    • Welche Trends zeichnen sich ab?

Um Daten und Zahlen einzuholen, kannst du selbstständig im Internet recherchieren. Du kannst aber auch die Hilfe von Marktforschungsinstituten wie Statista einholen. Außerdem haben wir noch einen kleinen Geheimtipp für dich: Schließe dich Vereinen der Branche an, um immer up-to-date zu sein! Beispiele hierfür sind der Verein zur Förderung von Ropes Courses e.V. (ERCA) oder die International Adventure Park Association (IAPA).

2. Angebot und USP definieren

Im nächsten Schritt gilt es zu definieren, welche Angebote du mit deinem Kletterpark vermarkten willst und was genau dein USP (Unique Selling Proposition) ist, also was dich von der Konkurrenz abhebt. Möchtest du beispielsweise Kletterkurse anbieten? Bietest du bestimmte Buchungen für Kinder an? Wenn ja, welche und zu welchem Preis? Was genau machst du besser als die Konkurrenz? Sind deine Kletterinstallationen besonders waghalsig, attraktiv, kinderfreundlich? Warum sollten Besucher deine Kletterpark wählen und keinen anderen? 

Post its
Unser Tipp für dich: Mach eine kleine Brainstorming-Session mit deinem Team! Mit Hilfe von Post-its tragt ihr alle relevanten Ideen an einer Wand zusammen.

3. Finanzierung ausarbeiten

Einen Kletterpark zu eröffnen ist selbstverständlich nicht gerade billig. Und du musst dir im Klaren darüber sein, welche Kostenfaktoren genau anfallen. Dazu gehören nämlich nicht nur die Miete oder der Kauf des Geländes selbst, sondern auch Dinge wie die Installationen (Kletterwände, Seilrutschen, Parcours, Slacklining etc.), Rechts- und Verwaltungsgebühren, Mitarbeitergehälter, Instandhaltung und Versicherungen. Am besten erstellst du einen detaillierten Kostenplan basierend auf den Informationen, die du recherchierst. Anschließend kannst du gegebenenfalls eine Finanzierungshilfe beantragen. Auch für diese benötigst du einen ausführlichen Business Plan und eine Finanzprognose, daher solltest du dir für diesen Schritt ausreichend Zeit nehmen. Die Gründerplattform des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet hier Unterstützung. Du kannst z.B. dort deinen eigenen Businessplan erstellen.

4. Standort wählen

Die Finanzierung steht – Jetzt gilt es, den richtigen Standort für deine Kletterpark auszuwählen. Dabei geht es nicht nur um den Ort an sich, sondern auch um viele Faktoren innerhalb des Orts. Hier ein paar Beispiele:

    • Gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
    • Konkurrenzsituation
    • Gebühren und Mietkosten
    • Attraktivität des Standorts generell
    • Platz, Natur und Ausblick

Nimm dir viel Zeit, Angebote zu vergleichen und die richtige Wahl zu treffen.

5. Rechtliche Vorschriften als Kletterpark-Betreiber klären

Damit die Eröffnung deines Kletterparks möglichst problemlos über die Bühne geht und auch im Nachhinein keine Probleme aufkommen, solltest du dich gleich von Anfang an um die rechtliche Seite kümmern. Dazu gehören:

    • Alle erforderlichen Lizenzen einholen
    • Unternehmen registrieren
    • Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien professionell erstellen lassen
    • Sicherheitsanforderungen recherchieren
    • Versicherungsanbieter vergleichen

6. Marketingplan erstellen

Um Kunden anzuwerben, brauchst du als Kletterpark-Betreiber einen ausgeklügelten Marketingplan. Du solltest bereits vor der Eröffnung mit deinen gewählten Marketingmaßnahmen beginnen, denn so kannst du die Eröffnung als Event nutzen, um besonders viele Besucher anzulocken. Dafür könntest du zum Beispiel besondere Angebote kommunizieren, wie kostenloses Klettern für Kinder am Tag der Eröffnung oder ein Rabatt von 20 Prozent auf Gruppenevents über 10 Personen. Weitere spezielle Angebote könnten Junggesellenabschiede und Geburtstage beinhalten. Zu weiteren Marketingmaßnahmen gehören:

    • Paid Ads, z.B. auf Facebook und Google
    • Suchmaschinenoptimierung (SEO) der Webseite
    • Social Media Posts
    • E-Mail Marketing
    • Registrierung auf einschlägigen Portalen wie Tripadvisor
    • Pressearbeit
    • Offline/Print Werbung
    • Teilnahme an Branchenevents und -messen
    • Rabatte/Gutscheine/Angebote

Eine Kombination verschiedener Marketingmaßnahmen ist empfehlenswert. Lade dir hierzu gerne unseren kostenlosen Marketing-Leitfaden für Tour- und Aktivitätenanbieter herunter.

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Inspiration für den eigenen Kletterpark

Die ersten von vielen Schritten sind getan – aber wie biete ich meinen Besuchern das bestmögliche Erlebnis? Wie gestalte ich meinen Kletterpark besonders attraktiv? Für ein
gutes Konzept brauchst du als Kletterpark-Betreiber Inspiration. Diese findest du, wie in so vielen Fällen, durch intensive Recherche. Für ein besonders breites Ergebnis und Trends aus aller Welt empfehlen wir, bei
der Recherche auch englischsprachige Begriffe wie “outdoor adventure park”, ‘ropes course’, ‘tree adventure’, ‘tree top obstacles’ und ‘zip lining’ zu benutzen. So kannst du sehen, was die
Konkurrenz aus allen Ländern der Welt macht. Dein Kletterpark könnte z.B. folgende Installationen besitzen:

    • Zip Lining
    • Hindernislauf/Kletterparcour zwischen den Bäumen (Mix aus Leitern, Kletterwände, Seile etc., die zwischen Bäumen gespannt sind)
    • Seile, an denen Gäste hin- und her schwingen können
    • Kletterwände
    • Balancieren auf Hochseilen, Baumstämmen etc.
    • Installationen für: Kinder, Erwachsene, Fitness Fans, Gruppenevents etc.

Potenziell könntest du deinen Kletterpark auch nach einer bestimmten Thematik zu gestalten, oder nach Saison bedingt. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ausreichend attraktive Natur in Form
von Bäumen vorhanden ist und die Gäste das Gefühl haben, ein echtes Outdoor Abenteuer zu erleben.

Fazit: Werde Kletterpark-Betreiber

Kletterpark-betreiber zu werden, bedeutet sehr viel Planung und ebenso viel Arbeit. Wichtig ist, dass du bereits vor der Eröffnung deines Kletterparks alle wichtigen Punkte im Auge hast, damit du
Risiken und Probleme weitgehend minimieren kannst. Unsere Checkliste kann dir dabei helfen. Besonders wichtig ist es, dass du als Kletterpark-Betreiber den Markt und die Konkurrenz stets im Auge hast. Das kann dir bei deiner Positionierung helfen. Für einen erfolgreichen Start sind außerdem besonders Rabatte und Angebote äußerst hilfreich, da sie besonders viele Kunden anlocken. Regiondo kann dir bei der Eröffnung deines Kletterparks beratend zur Seite stehen. Unsere Online Buchungssoftware hilft dir außerdem dabei, mehr Buchungen zu verzeichnen, Buchungen zu optimieren, deine Webseite über unsere Vertriebspartner zu vermarkten, Preise und Gutscheine zu erstellen, sowie die Kundenkommunikation und Analysen besser zu managen. So sparst du viel Zeit und sorgst dafür, dass dein Kletterpark noch effizienter funktioniert. Erfahre jetzt mehr!

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